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Der 30. September 1955 verunglückte James Dean mit seinem Porsche 550 Spyder auf einem Highway nördlich von
Los Angeles. Den Wagen hatte er sich erst wenige Wochen zuvor gekauft. Vorne schmückte eine 130 die Fronthaube,
am Heck stand sein Spitzname: Little Bastard. In der Abenddämmerung fuhr Dean (ohne die Scheinwerfer angeschaltet
zu haben) mit seinem deutschen Mechaniker Rolf Wütherich auf dem Highway, als ein Ford auf der Gegenfahrbahn auf sie zukam.
Laut Aussage des Fahrers sah er den Porsche nicht kommen und bog links ab. Es kam zum Crash.
Der harte Aufprall verursachte einen Genickbruch bei James Dean. Auf dem Weg ins Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Wütherich brach sich die Beine und den Kiefer. Das Gerücht, das Dean mit seinem Porsche zu schnell unterwegs war, konnte widerlegt werden nachdem der Unfall rekonstruiert wurde. Vermutungen gehen dahin, dass der Fahrer des Fords, Donald Turnupseed, sich beim Abbiegen unschlüssig verhalten hat und so den Unfall verursacht hat. Vor Gericht konnte das jedoch nicht bewiesen werden und so wurde er freigesprochen. Am 9. Oktober wurde er auf dem Park Cemetery in Fairmount begraben. Für seine vielen Fans brach eine Welt zusammen. Einige gingen sogar so weit und folgten ihrem Idol in den Tod und begingen Selbstmord. Es entstand ein Kult, der bis heute anhält. |