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James Byron Dean wurde am 8. Februar 1931 in der Wohnung seiner Eltern geboren. Kurz nach der Geburt zogen
die Eltern mit ihm von seinem Geburtsort Marion nach Fairmount (beide in Indiana). Sein Vater Winton war ein
Zahntechniker, verheiratet mit Mildred Marie Wilson Dean. Jimmy, so sein Spitzname, war neugierig und dickköpfig,
aber auch künstlerisch sehr begabt. Seine Mutter erkannte das und meldete ihn an einer privaten Schauspielschule
und zum Geigenunterricht an. Mit fünf Jahren zog die Familie abermals um. Wegen einer besser bezahlten Stellung
des Vaters ging es diesmal nach Santa Monica, Kalifornien.
Man kann ruhigen Gewissens sagen, dass die Kindheit von James Dean keine leichte war. Die Beziehung zu seinem Vater Winton Dean war eiskalt, während seine Mutter Mildred all ihre Liebe auf ihren Sohn projezierte. Doch diese Liebe nahm ein tragisches Ende, als seine Mutter 1940 an Gebärmutterkrebs starb. Zu diesem Zeitpunkt war er neun Jahre alt. Sie war sein ganzer Lebensinhalt und so wurde James Dean immer introvertierter und sensibler. Der Vater wurde später als Sanitäter zum Militärdienst eingezogen, gab James aber schon vorher in die Obhut dessen Oma, Tante und Onkel nach Fairmount zurück. Tante und Onkel, die ihn ermutigten sich weiterhin künstlerisch zu betätigen, sprach er bald mit Mom und Dad an. Der Wunsch, ein Filmschauspieler zu werden, entwickelte sich, als er Hörspielsendungen und Unterhaltungsprogramme mit Bob Hope verfolgte. Und tatsächlich: Als er noch nicht einmal zehn Jahre alt war, spielte er die Hauptrolle in einem Weihnachts-Theaterstück einer Kirche. Es fehlte ihm auch nicht an Ehrgeiz und Tatendrang. Er selbst sagte einmal von sich selbst, dass er "wie verrückt auf der Farm arbeitete", aber nur "solange mich jemand beobachtete". "Die vierzig Morgen Hafer waren eine riesige Bühne, und wenn das Publikum ging, machte ich ein Schläfchen ..." Er liebte es, sich darzustellen und war in der Schule in sämtlichen Theaterstücken zu sehen. |